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Lokale Aktionspläne sind konkrete,
vor Ort ausgearbeitete und umgesetzte Konzepte, die Vielfalt, Toleranz
und Demokratie vor allem unter den jugendlichen Einwohnerinnen und
Einwohnern stärken sollen. Hier arbeiten die Kommune und die lokalen
Akteurinnen und Akteure der Zivilgesellschaft - von den Kirchen über
Vereine und Verbände bis hin zu engagierten Bürgerinnen, Bürgern und
Jugendlichen - eng zusammen.
Sie entwickeln gemeinsam eine Strategie
gegen rechtsextreme, fremdenfeindliche und antisemitische Tendenzen vor
Ort und setzen sie dann zusammen im lokalen Begleitausschuss in
Aktionen und Projekte um. So verhindert dieses dichte Netzwerk der
demokratischen Kräfte, dass sich gefährliches Gedankengut unter den
Kindern und Jugendlichen in der Region ausbreiten kann. Von 2007 bis 2010 wurde der Lokale Aktionsplan Lichtenberg-Mitte durch das Bundesprogramm "Vielfalt tut gut" gefördert. Von 2011 bis 2013 ist eine reduzierte Förderung im Rahmen des Folgeprogrammes "Toleranz fördern - Kompetenz stärken" vorgesehen. D.h. der Lokale Aktionsplan befindet sich in der Phase der Sicherung der Nachhaltigkeit.
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